MILITARY AIRCRAFT – Elfenbeinküste wird Mitglied der C295-Betreiberfamilie

Madrid, 21. Januar 2019 – Das Verteidigungsministerium der Republik Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) hat eine Festbestellung über ein mittelschweres C295-Transportflugzeug unterzeichnet. Mit ihrer hervorragenden Leistungsbilanz unter heißen und widrigen Bedingungen sowie ihren günstigen Wartungs- und Betriebskosten wird die in der Transportversion georderte Maschine die Fähigkeiten der Streitkräfte des Landes erweitern.
Bernhard Brenner, Leiter von Marketing & Sales bei Airbus Defence and Space sagte: „Die C295 hat ihre überlegene Leistungsfähigkeit unter den außergewöhnlich harten Betriebsbedingungen im subsaharischen Afrika bereits unter Beweis gestellt. Das Flugzeug wird dem Land ganz neue Möglichkeiten eröffnen, und wir sind sehr stolz, einen neuen Betreiber in unserer C295-Familie begrüßen zu können.“
Mit dem neuen Auftrag wird die Côte d’Ivoire das 28. Land, das die C295 einsetzt. Airbus Defence and Space hat bisher 91 Flugzeuge an 17 afrikanische Nationen verkauft. In den Staaten Nord- und Westafrikas wächst die C295-Flotte kontinuierlich. Ägypten, Algerien, Ghana und Mali haben bisher 35 C295 geordert.

Über Airbus
Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 59 Mrd. im Jahr 2017 angepasst unter IFRS 15, die Anzahl der Mitarbeiter rund 129.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette mit 100 bis über 600 Sitzen. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.


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Rheinmetall und BAE Systems kündigen Landsystem-Joint Venture im Vereinigten Königreich an

BAE Systems-Fertigungsstätte in Telford, England
  • Januar 2019, Rheinmetall und BAE Systems haben die Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures in Großbritannien beschlossen, das sich im militärischen Landsysteme-Bereich bei Entwicklung, Produktion und dazugehörigen Unterstützungsleistungen engagieren wird. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nun unterzeichnet. Das Joint Venture soll unter dem Namen Rheinmetall BAE Systems Land (RBSL) firmieren und seinen Sitz an der derzeitigen BAE Systems-Fertigungsstätte in Telford, England, haben. Es steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung, die für die erste Jahreshälfte 2019 angestrebt wird. Rheinmetall wird 55 Prozent der Anteile der neuen Firma halten, BAE Systems 45 Prozent.
    Damit entsteht ein neuer europäischer Marktführer, der sich im Bereich militärischer Fahrzeuge eine Spitzenposition im internationalen Wettbewerb sichern will.
    Durch das Joint Venture sollen industrielle Kapazitäten in Großbritannien gestärkt und ausgebaut werden. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen werden rund 400 Arbeitsplätze sowie Schlüsseltechnologien und technologische Fertigkeiten im Land gesichert. Im britischen Markt entsteht damit der industrielle Nukleus zur künftigen Modernisierung der Landstreitkräfte, insbesondere bei Rad- und Kettenfahrzeugen sowie Kampfsystemen.
    Die neue Gesellschaft soll im Falle entsprechender Beauftragungen eine zentrale Rolle bei der Auslieferung des Mechanised Infantry Vehicle (MIV) – also von 8×8-Radfahrzeugen des Typs Boxer – an die British Army übernehmen sowie sich in weiteren Kampffahrzeug-Programmen von strategischer Bedeutung engagieren. Außerdem soll die Gesellschaft Unterstützungsleistungen für eine große Bandbreite britischer Gefechtsfahrzeuge bieten.
    Mit dem Namen Rheinmetall verbindet sich eine große Zahl weit verbreiteter militärischer Fahrzeuge wie Puma, Boxer, Fuchs und Marder sowie eine breite Palette militärischer LKWs. BAE Systems steht für Produkte wie Warrior, Trojan, Terrier, Brückenfahrzeuge und die Panzerhaubitze AS90. Mit dem umfassenden technologischen Portfolio, das BAE Systems nun in die neue Verbindung einbringt, soll RBSL künftig als substantieller Bestandteil der Vehicle Systems Division von Rheinmetall am globalen Marktauftritt beteiligt sein.
    Ben Hudson, Geschäftsführer der Rheinmetall Vehicle Systems Division und Mitglied des Bereichsvorstands von Rheinmetall Defence: „Wir freuen uns sehr über das Potential, das
    diese neue Gesellschaft unseren Kunden und uns bietet. Indem wir die Fähigkeiten von BAE Systems und Rheinmetall bündeln, können wir unseren Kunden ein umfangreiches Portfolio an Militärfahrzeugen und dazugehörigen Technologien anbieten – heute und in Zukunft. Wir sind stolz, im Vereinigten Königreich zu investieren und erwarten in den kommenden Jahren substantielle Steigerungen beim laufenden Geschäft sowie auch an der Fertigungsstätte Telford.“
    Jennifer Osbaldestin, Managing Director von BAE Systems Land UK: „Unser Ziel ist es, das Kampffahrzeuggeschäft so weiterzuentwickeln, dass wir den zukünftigen Interessen unserer Kunden noch besser dienen können. Die Bündelung unserer Kräfte mit Rheinmetall in Großbritannien stellt unser Fahrzeuggeschäft auf eine neue Ebene. So können wir auch zukünftig Produkte, Dienstleistungen und Technologien anbieten, die den Landstreitkräften helfen, ihre wichtige Rolle zu erfüllen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, in der wir der britischen Armee und unseren internationalen Kunden ein zuverlässiger Partner sein werden.“
    Rheinmetall Defence ist ein führender Hersteller militärischer Fahrzeuge und Systeme. Im Vereinigten Königreich ist das Unternehmen mit Rheinmetall Defence UK und Rheinmetall MAN Military Vehicles UK vertreten. Beide Firmen gehören zu den etablierten Lieferanten des britischen Verteidigungsministeriums. Sie unterstützen die britischen Streitkräfte in verschiedenen Bereichen, darunter Fahrzeugsysteme, Munition und technische Unterstützung.
    BAE Systems ist seit Jahrzehnten Hersteller und Unterstützungsleister im britischen Landsystem-Geschäft. Seine Vorgängerfirmen stellten den Kampfpanzer Challenger 2 und den Schützenpanzer Warrior her, ebenso den Pionierpanzer Terrier und Prototypen des Boxers. Gegenwärtig unterstützt das Unternehmen das britische Verteidigungsministerium und das Heer bei Instandsetzung und Kampfwertsteigerung von Gefechtsfahrzeugen und Brückensystemen. Es beschäftigt rund 400 Mitarbeiter, hauptsächlich am Standort Telford.
    Nicht in das neue Joint Venture einbezogen werden die Aktivitäten, die BAE Systems im Bereich Waffen und Munition in Großbritannien sowie im Rahmen des CTAI-Projekts mit Nexter ebenfalls hat.
  • Mehr Info unter: http://www.rheinmetall-defence.com

The Security Event – powered by Security Essen lädt Sicherheitsexperten nach Birmingham ein

Premiere für ein Sicherheitsevent der Extraklasse: Vom 9. bis 11. April 2019 präsentieren rund hundert der weltweit führenden Sicherheitsmarken anlässlich „The Security Event – powered by Security Essen“ im National Exhibition Centre (NEC) im britischen Birmingham ihre Produkte und Dienstleistungen. Für die Veranstaltung von Western Business Exhibitions (WBE) und dem Kooperationspartner Messe Essen, Veranstalter der Leitmesse der zivilen Sicherheit Security Essen, können sich Besucher ab sofort online registrieren.


Der britische Markt ist einer der wichtigsten für die weltweite Sicherheitsindustrie. The Security Event powered by Security Essen ist passgenau zugeschnitten auf die Bedürfnisse von britischen Sicherheitsexperten, Installateuren und Anwendern. Die Messe ist mit Unterstützung durch zehn der größten Industrieunternehmen für die Sicherheitsbranche entwickelt worden. Zum Auftakt der Fachmesse sind mit Anixter, ASSA ABLOY, Avigilon, Comelit, Dahua, Honeywell, TDSi, Texecom, Tyco, Videcon und vielen mehr zahlreiche Key-Player der internationalen Sicherheitswirtschaft vor Ort. Fachbesucher erhalten ab sofort unter http://www.thesecurityevent.co.uk kostenfrei ihr persönliches Messeticket.
Umfangreiches Programm mit informativen Parallel-Veranstaltungen
Unter dem Motto „Designed by the industry, for the industry” bietet “The Security Event” maßgeschneiderte Informationen für die Sicherheitswirtschaft entlang der gesamten Lieferkette mit zahlreichen Möglichkeiten zum Networking. Führende Sicherheitsexperten diskutieren Herausforderungen und Chancen der Branche und zeigen Innovationen des Marktes.
“The Security Event” findet parallel zu drei bereits etablierten Erfolgsmessen von WBE statt, dem “Health & Safety Event“, dem “Fire Safety Event“ und dem
“Facilities Event” stattfinden. Diese Synergien bieten den Experten einen informativen Mehrwert bei ihrem Messebesuch im Messegelände NEC, Brimingham.
Das NEC ist das Zuhause der gewerblichen Sicherheitsbranche in Großbritannien. Dank der einfachen und direkten Anbindung an das britische Autobahnnetz, die Fernbahnhöfe und einen lokalen internationalen Flughafen ist das NEC bestens zu erreichen. Auf dem Gelände stehen den Besuchern 16.500 Parkplätze zur Verfügung.
Über Western Business Exhibitions (WBE)
Western Business Exhibitions Ltd. (WBE), Teil der Nineteen Gruppe, ist Eigentümer der erfolgreichen und etablierten Formate The Fire Safety, The Health & Safety und The Facilities Management Event. Mit einer über 25-jährigen Erfahrung genießt WBE einen hervorragenden Ruf für die Vermarktung hochwertiger, aktueller Inhalte über alle Disziplinen– durch ein umfassendes Portfolio aus führenden Messen, Events sowie Zeitschriften und digitalen Publikationen.
Über die Messe Essen
Der Messeplatz Essen gehört mit rund 65 Messen und Ausstellungen, davon zehn Leitmessen, zu den Top-Ten-Messestandorten Deutschlands. Ein attraktiver Mix aus internationalen, nationalen und regionalen Fach- sowie Verbrauchermessen zieht jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Die Messe Essen bietet Ausstellern das ideale Umfeld, um ihr Unternehmen zu präsentieren und entscheidende Kontakte zu Experten, Schlüsselkunden und Meinungsführern zu knüpfen.
Weitere Informationen: www.thesecurityevent.co.uk



BDSW – Präsident fordert Beauftragten der Bundesregierung für Wirtschaftsschutz

Berlin/Bad Homburg – Die deutsche Wirtschaft ist täglich durch Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und Kriminalität bedroht. Der jährliche Schaden für die deutsche Volkswirtschaft beläuft sich auf mindestens 55 Milliarden Euro. Auf der vorgestrigen Wirtschaftsschutzkonferenz der „Initiative Wirtschaftsschutz“ in Berlin, die 2016 vom BDSW mitinitiiert wurde, wurden vor rund 300 Teilnehmern Präventiv- und Schutzkonzepte für die Wirtschaft vorgestellt und erörtert. Weiterlesen